Umzugshelfer: Auswahl und Haftung

Wer umziehen will, wird sich früher oder später mit der Frage auseinandersetzen müssen, wie er seinen Umzug gestalten möchte. Da die wenigsten einen Komplettumzug mit einem Umzugsunternehmen buchen, muss zunächst geklärt werden, wie viel Arbeit und Organisation man selbst übernehmen möchte und/oder kann. Wenn Sie zum Beispiel beruflich sehr eingespannt sind, werden Sie in aller Regel keine Zeit für einen Umzug in Eigenregie haben. Aber auch, wenn Sie viel Zeit haben – auf Umzugshelfer werden Sie nicht verzichten können.

Umzugshelfer können Sie entweder über ein Umzugsunternehmen bekommen oder sich bei Jobbörsen, an den Schwarzen Brettern der Universitäten oder im Internet, selbst suchen. Und natürlich können Sie auch in Ihrem Freundes- und Verwandtenkreis fragen, ob jemand Ihnen beim Umzug helfen mag.

Tipp für die Onlinsuche: Geübte Umzugshelfer per kostenlosem Inserat finden

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Zuverlässige Helfer finden

Bei der Organisation der Umzugshelfer sind dann einige grundlegende Dinge zu beachten:

  1. Umzugshelfer ist nicht gleich Umzugshelfer. Wenn Sie über Jobbörsen suchen, achten Sie unbedingt darauf, dass die Helfer Erfahrung haben – oft finden Sie dort Studenten, die Ihr Studium mit Trage- und Transportdienstleistungen finanzieren und so schnell und tatkräftig Ihren Umzug für sie „wuppen“. Wenn Sie Ihre Umzugskosten steuerlich geltend machen wollen, stellen Sie sicher, dass die Umzugshelfer einen Gewerbeschein haben und lassen Sie sich ihre Leistung quittieren.
  2. Die Sache mit der Haftung: Während Ihr Umzugsgut bei einem Transport durch ein Umzugsunternehmen bis zu einer bestimmten Höhe versichert ist, wird es bei privaten Helfern schon schwieriger. Gerade wenn Freunde oder Verwandte helfen, gilt dies juristisch als „Gefälligkeitsleistung“. Im Klartext heißt das: Wenn Ihrem Bruder bei Ihrem Umzug versehentlich eine teure Vase aus der Hand fällt, haftet niemand. Lediglich wenn Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit nachzuweisen ist, können die Helfer haftbar gemacht werden – das ist aber generell sehr schwierig. Gewerbliche Umzugshelfer, also solche, die Sie für ihre Arbeit bezahlen, sind in der Regel für Schäden haftbar zu machen. Sprechen Sie diese Thema aber unbedingt vorher an, um sicherzugehen, dass Ihre Helfer ausreichend versichert sind. Generell empfiehlt es sich, wertvolle und leicht zerbrechliches Umzugsgut lieber selbst zu transportieren: So können Sie sich sowohl Ärger mit den Helfern als auch langwierige Verhandlungen mit den Versicherungen ersparen.
  3. Umzugshelfer können nicht nur tragen und transportieren. Sie können Freunde, Verwandte und Bekannte genauso gut bitten, Sie beim Packen der Kartons zu unterstützen – oder vielleicht hat auch Ihre Mutter am Umzugstag Lust, Ihre Helfer mit kleinen Snacks zu verpflegen, oder Ihr Freund kümmert sich um Kinder oder Haustiere und hält Ihnen damit den Rücken frei.

Fazit: Mit Umzugshelfern geht es besser – und wenn Sie die richtigen gefunden haben, fehlt nur noch das passende Transportmittel: einen Transporter für den Umzug finden Sie im Internet.